GEDICHT

Der Steg zu Dir
So schonungslos titangestählt,
mit Achtung durch den Schmerz gequält,
kranichgleich, klatsch in die Hände,
diesmal kommt sie nicht – die Wende.
Unnahbar weit trotz der Nähe,


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wenn ich Deine Augen sehe.
Unheimlich schön und doch so fern,
wie nah ist da der nächste Stern.
Ich reise hin, bring ihn Dir her.
Trumpf nur für Dich, ist gar nicht schwer.
Kann ich’s wagen, nicht verzagen,
ohne dass wir zwei uns plagen?
Titangeschmückt schonst Du mein Los,
ich achte Dich, Du bist so groß
im Flügelschlag Deiner Seele,
erlaub mir, dass ich Dich wähle.